Ich tue mich schwer zu Superlativen für Weine aus Übersee. Zu Recht haben sie ein tolles Standing Weltweit, aber wir haben uns vor allem dem deutschen Wein mit Herz und Seele versprochen. Trotzdem erwische ich mich ab und zu, in den einen oder anderen Wein aus Übersee zu verlieben. Geschehen im Winter 2020 mit einem Cabernet Sauvignon von Paul Hobbs. Das er zu den 100 Parker-Punkte-Winzer gehört war mir bekannt und bestätigte eher meine Ablehnung.....aber dieser Cabernet - mein lieber Schwan, was für ein großartiger Wein. Jetzt ist er also bei uns im Keller und ich werde desöfteren die Kisten streicheln kommen.

Paul Hobbs bekam als 15-jähriger von seinem Vater einen Schluck Château D'Yquem und somit war es um ihn geschehen. Wein, Wein, Wein und einige Jahre später war er Chef-Oenologe bei Opus One und 1991 Winemaker in seinem eigenen neuen Weingut. Inzwischen wird er der "Steve Jobs of Wine" (Forbes Magazin) genannt und die Lobeshymnen über seine Weine werden im lauter.